Nairobi, 1990er Jahre: Als die alleinerziehende Queen Achungo an Aids erkrankt, ermöglicht ihr die irische Journalistin Anna den Zugang zu lebensrettenden Medikamenten. Während andere weiter sterben, beginnt Queen gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen. Ein bewegendes, von wahren Begebenheiten inspiriertes Drama.
Queen (Eliane Umuhire) ist eine selbstbewusste, willensstarke Frau, die sich mit ihren zwei Kindern im Nairobi der 1990er Jahre durchschlägt. Als sie der irischen Journalistin Anna (Denise Gough) begegnet, die als Auslandskorrespondentin in Nairobi arbeitet, entsteht zunächst eine unerwartete Verbindung und schließlich eine außergewöhnliche Freundschaft. Als klar wird, dass Queen an Aids erkrankt ist, ermöglicht ihr Anna den Zugang zu einer Behandlung. Queen überlebt, während ihre Freundinnen und Nachbarinnen weiterhin an den Folgen der Infektion sterben. Ihr Überleben wird für sie zur Verpflichtung: Sie beginnt, gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen.
CALL ME QUEEN erzählt eine von wahren Begebenheiten inspirierte Geschichte aus der Perspektive von Queen Achungo, einer Frau aus Nairobi. Ende der 1990er Jahre fordert die Aids-Epidemie in Afrika noch immer Millionen Menschenleben, nicht weil es keine wirksamen Medikamente gibt, sondern weil diese für die meisten Menschen dort unerschwinglich sind. Gemeinsam mit Anna, einer in Kenia stationierten irischen Journalistin, stellt sich Queen der internationalen Pharmaindustrie, globalen Handelsinteressen und der untätigen Politik entgegen. Eine inspirierende Geschichte über Mut und die Kraft von Solidarität und Freundschaft, die das scheinbar Unmögliche möglich machen.
D/F/GB 2026, 105 Min., FSK: 12, R: Emily Atef | Trailer bei YouTube
am Samstag, 14.11. um 19.00 Uhr im Original Englisch / Suaheli mit dt. Untertiteln