Vom Autor Jonathan Franzen bis zum Ornithologenteam: Sie alle verbindet die Liebe zu Vögeln und die Sorge um ihr Verschwinden. Mit eindrucksvollen Bildern und feinem Humor erzählt die Doku von der Faszination der Vogelbeobachtung und der Zerbrechlichkeit unserer Natur.
Die Zahl und Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat. Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt. Der Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern. So begegnen wir auch dem weltberühmten Autor Jonathan Franzen, der sagt: „Ein Grund, warum Wildvögel so wichtig sind (…) ist der, dass sie unsere letzte, beste Verbindung zu einer natürlichen Welt darstellen, die ansonsten im Schwinden begriffen ist.“
Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet WATCHING PEOPLE WATCHING BIRDS in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand unserer Welt.
D 2026, 92 Min., FSK: 0, R: Ulrike Franke, Michael Loeken | Trailer bei YouTube
am Sonntag, 15.11. um 16.00 Uhr im Original mit dt. Untertiteln