Das gefeierte Künstlerehepaar Derya und Aziz lebt ein erfülltes Leben in der Türkei – bis es ins Visier des Staates gerät und Arbeit und Wohnung verliert. Aziz schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und hält an seinen Überzeugungen fest, während Derya nach einem Ausweg sucht, der sie finanziell unabhängig macht. Bald stehen beide vor einer schweren Entscheidung zwischen ihren Wertvorstellungen und der Zukunft ihrer Familie. İlker Çataks („Das Lehrerzimmer“) neuer Film wurde mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.
Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben, bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen. Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film „Das Lehrerzimmer“ legt der Oscar-nominierte Regisseur İlker Çatak mit GELBE BRIEFE erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vor. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck gerät und sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden muss. Eindrucksvoll getragen von den türkischen Schauspielstars Özgü Namal und Tansu Biçer schafft İlker Çatak ein intensives und brandaktuelles Drama über Mut und Macht, das die universellen, großen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit in den Fokus nimmt. (Quelle: Verleih)
D/FR/TR 2026, 128 Min., FSK: 12, R: İlker Çatak | Trailer bei YouTube
am Sonntag, 19.04. um 16.30 Uhr in OmU