Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war

Regina Schilling nähert sich gemeinsam mit Sandra Hüller dem Leben und Werk Ingeborg Bachmanns. Aus Spielszenen, Archivmaterial und eigenen Texten entsteht das eindringliche Porträt einer außergewöhnlichen Schriftstellerin zwischen öffentlichem Ruhm, persönlichen Krisen und radikaler Sprache.

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

D/AT 2026, 95 Min., FSK: 6, R: Regina Schilling | Trailer bei YouTube

am Sonntag, 20.09. um 18.30 Uhr

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PREISE & RESERVIERUNG

Der Eintritt pro Vorstellung beträgt einheitlich 7 Euro, für Kinder 4 Euro. Es gibt keinen Vorverkauf, die Tages- bzw. Abendkasse öffnet eine halbe Stunde vor Filmbeginn. Im Kinosaal herrscht freie Platzwahl vor – ein rechtzeitiges Kommen lohnt sich also. Der Saal wird ca. 30 Minuten vor Beginn geöffnet. Wer sichergehen möchte, einen Platz zu bekommen, der kann Tickets vorab per E-Mail reservieren: reservierung@kino-ist-programm.de – unter Angabe von Name, Anzahl der Tickets und der gewünschten Vorstellung.

WIR SIND HIER

So sieht es aus, das Kunst- und Kulturhaus Neuneinhalb am Gerberplatz 1 (Eingang Hohenzollernring, Ecke Kulmacher Str.), in dem wir wieder ganze Wochenenden mit tollen Filmen füllen werden. Große Vorfreude!